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Bevor sich diese Form der Gewalt gegen die eigene Firma zeigt, zeichnen sich in der Regel deutliche Warnsignale ab die rechtzeitig erkannt werden sollten. Die Hauptursache für „Workplace Violence“ ist laut Psychologen mangelndes Selbstwertgefühl. Deprimierte Mitarbeiter richten Gewalt heute eher gegen andere, nicht mehr gegen sich selbst. Versteckte oder offene Aggressionen und Frustration am Arbeitsplatz können so zu Straftaten führen. Auslöser sind meist eine länger als sechs Monate andauernde Stresssituation und mangelnde Identifikation mit dem Unternehmen gekoppelt mit privaten Problemen.
Vor allem auf Mitarbeiterebene ist daher eine Sensibilisierung unerlässlich, da die unmittelbaren Kollegen am ehesten auftretende Veränderungen und typische Anzeichen wahrnehmen. Folglich ist es auch eine große Herausforderung für die Führungskräfte, das Selbstwertgefühl der Mitarbeiter zu stärken, ernsthaftes Interesse am Befinden des Mitarbeiters zu bekunden und so die ersten verbalen und nonverbalen Signale der betroffenen Mitarbeiter zu erkennen.
Das Wissen um Risikodynamiken und die Gegensteuerung
durch systematisches Bedrohungsmanagement ist für Unternehmer heute bedeutender
den je. Trainingsprogramme für Führungskräfte die Wissen zu
deeskalierender Gesprächsführung, Konfliktmanagement, sowie Stressmanagement
vermitteln sollten Teil dieses Bedrohungsmanagements sein.

